Kanton Bern | 11. März 2023
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Post-Vakzin-Patienten im Grossen Rat

Auf Einladung von Grossrat Samuel Kullmann (EDU) haben Post-Vakzin-Patientinnen und -Patienten am Mittwoch einer Delegation von zwölf Grossrätinnen und Grossräten ihre Leidensgeschichte geschildert.
Post-Vakzin-Patienten und -Patientinnen wurden am Mittwoch zu einer Delegation des Grossen Rates eingeladen.
Post-Vakzin-Patienten und -Patientinnen wurden am Mittwoch zu einer Delegation des Grossen Rates eingeladen.Fotos: zvg

Sie haben seit ihrer Corona-Impfung schwere und lang anhaltende Impfschäden. Ihr soziales und berufliches Leben ist stark belastet und sie sind zudem mit vielen medizinischen und bürokratischen Hürden konfrontiert. Prof. Stefan Hockertz, ein Spezialist in den Bereichen Pharmakologie, Immunologie und Toxikologie, hat in seinem Anschlussreferat die Anwesenden über die Risiken der mRNA-Therapie informiert und aufgezeigt, dass sie das Immunsystem, das Nervensystem und die Psyche beeinträchtigen kann. Dr. Daniel Beutler, Hausarzt und alt-Grossrat, berichtete über Post-Vac-Fälle aus seiner Praxistätigkeit. Dies ist einer Medienmitteilung zu entnehmen.

Es waren berührende Momente, als die Bernerin Mai J. (45 Jahre) in ihrem Rollstuhl am Rednerpult zu sprechen begann. Sie musste unmittelbar nach der dritten Impfung im Dezember 2021 hospitalisiert werden. Kurze Zeit später lautete die Diagnose: schwere rheumatoide Arthritis neben weiteren Beschwerden. Die gelernte Sachbearbeiterin ist seither auf einen Rollstuhl angewiesen und kann nur noch im Homeoffice in einem 50-Prozent-Pensum arbeiten. Ihre Wohnung im ersten Obergeschoss hat keinen Lift, sie verlässt sie nur mit fremder Hilfe und unter Schmerzen über das Treppenhaus.

Maruja E. (46 Jahre) arbeitete als Pflegefachfrau in einem Heim. Zum Schutz vor einem schweren Covid-19-Verlauf, wegen ihren Vorerkrankungen (unter anderem Asthma bronchiale) und wegen ihrer Tätigkeit im Gesundheitswesen, hat sie sich auf Anraten ihrer Ärztin und ihres ehemaligen Arbeitgebers impfen lassen. Dabei war schon damals bekannt, dass es sich bei ihren Vorerkrankungen um eine Kontraindikation handelte. Bei der zweiten Impfung im Mai 2021 hat sie sehr schwere Nebenwirkungen erlitten, die bis heute anhalten. Laborbefunde zeigen eine schwere Allergie Typ eins gegen den Moderna Impfstoff PEG2000. Sie ist seit über einem halben Jahr erneut 100 Prozent arbeitsunfähig und leidet unter Fatigue, Mitochondriopathie, anhaltendem Grippalen-Infekt, Asthma-Anfällen, Tachykardie, Herzrasen, Schwindelgefühl, Perimyokarditis mit Perikarguss, Vakzine-induzierten Thrombozytopenie und weiteren Symptomen.

Stevan M. (29 Jahre) verfügt über einen Master of Science ETH in Informatik und war vor seiner Impfung sportlich und belastbar. Drei Tage nach der Impfung zitterten auf dem Arbeitsweg plötzlich seine Beine und versagten. Er hatte Schmerzen in der Brust und wäre beinahe kollabiert. In den folgenden Monaten verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand zunehmend. Er entwickelte chronische, unkontrollierbare Kopfbewegungen. Nach zahlreichen Arztbesuchen wurde bei ihm eine durch die Impfung verursachte funktionelle Bewegungsstörung diagnostiziert sowie ein chronisches Müdigkeitssyndrom. Er ist seit anderthalb Jahren arbeitsunfähig und leidet immer noch an über 40 neurokognitiven Symptomen.

Johanna S., Schulleiterin, litt schon vor ihrer Impfung unter einer Thrombozyten Funktionsstörung. Die Vorgeschichte war ihrem Hausarzt bekannt, trotzdem hat er sie geimpft. Dabei ist die Vorerkrankung eine Kontraindikation, bei der man sie nicht hätte impfen dürfen. Wenige Minuten nach der Impfung stellte sich akute Atemnot ein. Sie erlitt eine Anaphylaxie Grad drei (eine potenziell lebensbedrohliche, systematische Immunreaktion). Aufgewacht ist sie auf der Intensivstation. Seit der Impfung leidet sie unter Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und grosser Müdigkeit. Sie ist nur noch eingeschränkt belastbar und war gezwungen, ihr privates und berufliches Leben ihrem Krankheitszustand anzupassen.

Am Treffen wurde ein offener Diskurs über Impfschäden gefordert.
Am Treffen wurde ein offener Diskurs über Impfschäden gefordert.

Stellvertretend für alle Post-Vac-Patienten fordern die vier einen offenen Diskurs über Impfschäden, medizinische und finanzielle Unterstützung, Anlaufstellen für ihre Fragen und Anliegen sowie Forschung zu den Ursachen und Therapien.

Kritik an der Swissmedic

Prof. Stefan Hockertz, ein Spezialist in den Bereichen Pharmakologie, Immunologie und Toxikologie, nahm eine wissenschaftliche Einordnung der Risiken der Covid-Impfstoffe vor. Prof. Hockertz erklärte in seinem Referat, dass die mRNA-Injektionen fälschlicherweise als Impfstoffe bezeichnet wurden, da sie nicht den eigentlichen Wirkstoff enthielten, sondern lediglich den Bauplan dazu. Somit seien sie sogenannte Gene Therapy Medicinal Products (GTMP). Weiter führte er die vielfältigen Risiken der mRNA-Therapie auf, welche das Immunsystem, das Nervensystem und die Psyche beeinträchtigen können. Besonders kritisierte Prof. Hockertz Swissmedic dafür, ein Arzneimittel zugelassen zu haben, bei dem man die Dosis (mg Spike-Proteine pro kg Körpergewicht) überhaupt nicht kennen würde. Ebenfalls würden keine Informationen bezüglich Pharmakokinetik und Pharmakodynamik vorliegen.

Dr. Daniel Beutler, Hausarzt und alt-Grossrat teilte seine Erfahrungen aus dem Praxis-Alltag und stellte in seinem Fazit fest: «Es ist endlich an der Zeit, die möglichen Verbindungen zwischen Übersterblichkeit, Geburtenrückgang, Anstieg an Krankheiten und Zunahme an Turbokrebserkrankungen offen zu diskutieren. Diese Impfkampagne ist ein grosser Betrug und spiegelt unser korrumpiertes Gesundheitswesen. Es ist der grösste gesundheitspolitische Skandal, den ich jemals erlebt habe.»

Im Anschluss an die Referate diskutierten die anwesenden Grossratsmitglieder das weitere politische Vorgehen. Mit verschiedenen Vorstössen soll zum einen die unhaltbare Situation der Betroffenen thematisiert werden, andererseits braucht es eine gründliche Aufarbeitung der ganzen Situation.