
Durch den Entscheid der beiden Umweltorganisationen Pro Natura und Stiftung für Landschaftschutz, den Entscheid des BAVs zu akzeptieren (diese Zeitung berichtete), kann der Bau des Grossprojekts in die erste Runde gehen.
«Wir haben bereits nach dem Erhalt der Baubewilligung gesagt, dass für uns jetzt jeder Tag zählt, bis mit dem Bau angefangen wird. Nun ist die Freude bei uns natürlich sehr gross», erklärt Patrizia Bickel, Leiterin Corporate Communications Jungfraubahnen Management AG, gegenüber dieser Zeitung. CEO Urs Kessler habe sich in den vergangenen Tagen sehr stark dafür eingesetzt, dass dieser Entscheid so schnell wie möglich falle.
Straffer Bauplan
Obwohl dies nun Tatsache ist, ist für die Verantwortlichen klar, dass die ganze Sache enorm viel Zeit gekostet hat. «Dahinter steckt eine lange Planung, und wir haben sicherlich zwei Jahre verloren, weil wir nochmals neue Gutachten erstellen mussten», so Bickel weiter. Ausserdem habe dies Kosten im siebenstelligen Betrag mit sich gebracht.
Nun aber kann der Blick auf die kommenden Wochen und Monate gerichtet werden. «Es ist höchste Zeit, dass wir endlich mit dem Bau beginnen können.» Denn wie geplant soll die Männlichenbahn im Dezember 2019 eröffnet werden. «Der Bauplan ist sehr straff, aber wenn wir sofort loslegen, bin ich zuversichtlich», so die Medienverantwortliche. Dazu gehöre aber auch, dass jetzt sofort alle Massnahmen ergriffen werden, damit so schnell wie möglich die ersten Bautätigkeiten aufgenommen werden können.





